Fotolexikon
In unserem Fotolexikon finden Sie verschiedene nützliche Erklärungen zu Begriffen aus der Fotografie. Unser Angebot finden Sie hier: Fotografie
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Ein Begriff in der Makrofotografie. Abbildungsmassstab ist das Verhältnis zwischen der Bildgrösse der visuellen Darstellung und der tatsächlichen Objektgrösse. Durch das Fokussieren wird der Abbildungsmassstab geregelt. Die Distanz kann mithilfe eines Zwischenringes variiert werden.
Das Abblenden wird durch das stufenweise Schliessen der Blendenöffnung erreicht. Die meisten Kameras verfügen über eine Abblendtaste, die sich überwiegend unterhalb des Objektivs befindet. Durch das Betätigen der Abblendtaste kann die Schärfentiefe im Bild überprüft werden.
Durch das Blitzen wird das Bild aufgehellt. Dieser Prozess wird als Aufhellblitzen oder Blitzen bezeichnet. Bei Gegenlichtaufnahmen macht es durchaus Sinn zu Blitzen. Das Blitzen ermöglicht, auch bei Schönwetter nützlich, gute Bildergebnisse zu erzielen. Vor allem um Schatten bei Gegenlichtaufnahmen zu vermeiden, wie zum Beispiel Schatten im Gesicht. Um das gewünschte Bildergebnis zu erreichen, sollten die Einstellungen zum ISO-Wert, Blendezeit, Belichtungszeit und Blitzzeit korrekt vorgenommen werden. Diese Werte können vom Benutzer manuell oder automatisch von der Kamera angepasst werden.
Der Autofokus bemisst und stellt die Schärfe einer Kamera automatisch ein. Hierbei wird zwischen dem Kontrast-Autofokus und dem Phasen-Autofokus unterschieden. Der Kontrast-AF ist in den meisten Kompakt-, Bridge– und Systemkameras eingebaut. Beim Kontrast-Autofokus bildet die Kamera zuerst das Bild unscharf dar, geht von dieser Unschärfe aus und fängt dann an den Autofokus zu drehen. Der Autofokus dreht sich so lange, bis das Bild scharf wird. Die Drehrichtung des Fokus richtet sich nach dem Schärfenverhältnis aus. Wenn das Bild schärfer wird, dreht sie sich in eine Richtung. Wird das Bild hingegen unschärfer, bewegt sie sich in die dagegengesetzte Richtung. Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras haben den Phasen-AF. Sie besitzen einen eigenen Sensor zur Schärfenmessung, nämlich den AF-Sensor. Im Gegensatz zum Kontrast-AF sieht die Kamera das Bild immer scharf. Beim Phasen-AF wird durch die Lage des Bildes und deren Entfernungsinformation der Winkel für ein scharfes Bild berechnet.
Bei der Available Light Fotografie, übersetzt «vorhandenes Licht Fotografie», wird ausschliesslich mit vorhandenen Lichtquellen, wie zum Beispiel Sonne, Kerzen, Feuer etc., fotografiert. Dabei werden keine gestellten Lichtquellen, wie Blitzlicht, Scheinwerfer etc. verwendet.
Mit dem Back Button Focus kann gezielt fokussiert werden. Bei der Autofokus Funktion bestimmt die Kamera den Fokuspunkt. Nicht immer wollen wir das im Fokus haben, was die Kamera uns vorschlägt. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es den Back Button Focus (AF-ON). Durch das Betätigen dieser Taste kann der Benutzer gezielt fokussieren. Zuerst wird mit dem AF-ON Button fokussiert, dann der Auslöser bedient. Der Back Button Focus wird viel für Sportaufnahmen benutzt. Die Sportler sind immer in Bewegung und immer neue Motive kommen dazu. Mit dem AF-ON bleibt das Hauptmotiv immer im Fokus.
ist Englisch und steht für «Streifenbildung». Banding ist ein störender Bildeffekt, der sich in streifenförmiger Art, in dunklen Bildpartien, mit hoher Empfindlichkeit zu erkennen gibt. Es ist ein ähnliches Phänomen wie das Bildrauschen.
Das Belichten ist ein wichtiger Aspekt der Fotografie. Das Licht fällt auf den Bildsensor. Das Bild ist überbelichtet, wenn zu viel Licht auf den Sensor fällt und unterbelichtet, wenn zu wenig Licht auf den Sensor fällt. Die Belichtung wird durch die Faktoren Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert beeinflusst. Ob ein Bild unterbelichtet, überbelichtet oder korrekt belichtet ist, hängt von diesen Belichtungsfaktoren ab.
Das Belichtungsdreieck unterstreicht die Abhängigkeit zwischen Blende, ISO-Wert und Belichtungszeit. Wenn zum Beispiel die Belichtungszeit halbiert wird, sollte entweder der ISO-Wert oder die Blendenzahl verdoppelt werden. Sie stehen indirekt proportional zueinander.
ISO-Wert, Belichtungszeit bzw. Verschlusszeit und Blende sind Belichtungsfaktoren. Das Zusammenspiel dieser Faktoren ist massgebend für die Belichtung.
Die Belichtungswaage bzw. Belichtungsskala zeigt an, ob das Bild korrekt belichtet wird. Beim Drücken der Infotaste erscheint die Belichtungswaage bzw. Belichtungsskala. Die Waage setzt sich aus den Zahlen 1 bis 3 im positiven sowie im negativen Zahlenraum und dem Mittelschnitt 0 zusammen. Wenn die Waage auf 0 steht, ist das Bild gemäss Kamera korrekt belichtet. Jedoch sollte man sich nicht 100% auf die Belichtungswaage verlassen. Zum Beispiel: Wenn eine Person ein schwarzes T-Shirt trägt und sie fotografiert wird, zeigt die Waage eine Unterbelichtung an. Die Kamera nimmt das schwarze T-Shirt nämlich als einen dunklen Bereich wahr. Hier sollte das Bild also auf der Skala etwas unterbelichtet sein, um ein korrekt belichtetes Bild zu erreichen.
Die Belichtungszeit, auch Verschlusszeit genannt, hat die ähnliche Funktion wie eine Stoppuhr. Sie misst die Zeit. Mit der Belichtungszeit wird die Helligkeit, sowie die Dynamik reguliert. Die Verschlusszeit passt sich der realen Geschwindigkeit des Motivs im Zusammenspiel mit der Entfernung an. Mit einer Belichtungszeit von 1/60 Sek können noch scharfe Bilder aus der Hand gemacht werden. Mit 1/125 Sek Belichtungszeit können selbst mit grober Bewegung scharfe Bilder erzielt werden. Bewegungen werden bei einer Belichtungszeit von 1/500 Sek gefroren. Ein sicherer Wert ist 1/1200 Sek, der alle Bewegungen scharf abbildet. Je kürzer die Belichtungszeit, desto schärfere Bilder können ohne Stativ erzielt werden. Um langzeitbelichtete Abend-/ Nachtaufnahmen zu erreichen, ist ein Stativ notwendig. Dazu mehr im Abschnitt Langzeitbelichtung.
Ein Bild ist eine fotografische, zeichnerische oder grafische Abbildung bzw. Darstellung.
Die Bildauflösung informiert über die Anzahl Pixel eines Bildes. Die Auflösung ergibt sich aus dem Produkt der Höhe und der Breite. (z.b. 1920×1080 Pixel ergibt die Auflösung 2’073’600 px = 2,07 Megapixel). Die Bildqualität wird durch die Bildauflösung bestimmt.
Der Auslöser, auch Bildauslöser genannt, ist ein Knopf, der für die Bildaufnahme zuständig ist. Durch das Drücken des Auslöseknopfes wird die Belichtung gestartet und ein Bild entsteht.
Bei der Bilderbearbeitung bzw. Fotobearbeitung wird ein Bildmaterial verändert. Für die Bearbeitung wird ein Bildbearbeitungsprogramm, auch Bildbearbeitungssoftware genannt, benötigt. Die bekanntesten Programme sind Adobe Photoshop, Adobe Lightroom, Gimp, Core Paint Shop und Capture One. Diese Programme bieten verschiedene Möglichkeiten ein Bild zu verändern.
Die Bildqualität basiert auf den Bildsensor. Der Bildsensor absorbiert das einfallende Licht, wandelt es in elektrische Schwingungen um und entwickelt das Bild. Im Grunde genommen ersetzten Sensoren das Negativ der alt bekannten analog Kameras. Es gibt verschiedene Sensorgrössen: Vollformat (36×24 mm), APS-C (24×16 mm), 1.5 ZOLL (18.7×14 mm), MICRO FOUR THIRDS (17.3×13 mm), 1 Zoll (13.2×8.8 mm), 1/2.3 Zoll (6.2×4.7 mm).
Die Diagonale des Aufnahmeformates ergibt den Bildwinkel. Der Bildwinkel wird durch die Sensorgrösse bestimmt.
Die Blende, auch Shutter oder Verschluss genannt, ist die Öffnung im Objektiv. Die Blende steuert die Belichtung. Er startet und beendet die Belichtung. Sie reguliert also die Lichtzudringlichkeit durch das Objektiv zum Bildsensor. Zudem bestimmt die Blende, wie weit das Objektiv geöffnet werden soll. Wenn die Öffnung weit geöffnet ist, fällt mehr Licht auf den Sensor. Wenn es weniger geöffnet ist, fällt weniger Licht auf den Sensor.
Beim Blendenautomatik Modus definiert der Benutzer die Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit und die Kamera bestimmt dementsprechend die Blende. Die meisten Kameras verwenden die Bezeichnung «S» für «shutter = Verschluss». Canon hat die Blendenautomatik mit «Tv = Time value» gekennzeichnet.
Der Umfang einer Blendenöffnung wird als Blendendurchmesser bezeichnet.
Die Blendenlamelle steuert die Grösse der Blendenöffnung. Das Objektiv braucht die Blendenlamellen, um sich der Helligkeit anzupassen. Vergleichbar ist es mit dem menschlichen Auge. Bei hellem Licht schliesst sich die Pupille, bei Dunkelheit öffnet sich die Pupille. Die Blendenöffnung kann fast ganz zusammengeführt werden. Dieser Vorgang wird Blende schliessen genannt. Die Blendenlamellen sorgen dafür, dass die Öffnung trotz Blendenschliessung rund bleibt.
Die Blendenstufe, im englischen auch «Stop» genannt, ist die Halbierung bzw. Verdoppelung der Helligkeit. Dabei kann die Blende, die Belichtungszeit, sowie der ISO um eine Anzahl Blendenstufe verändert werden. Einige Kameras erlauben auch 1/3 Schritt. Eine Blendenstufe wäre folgendes: 1/250 s zu 1/125s.
Die Blendenzahl «F» setzt sich aus dem Verhältnis von Brennweite zum Öffnungsdurchmesser zusammen.
Die Blendenöffnung befindet sich auf der Linse des Objektivs. Je grösser die Blendenöffnung ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Die Hintergrundunschärfe hängt von der Blendenöffnung ab. Je kleiner die Blendenzahl, desto weiter offen ist die Blende (Bsp. F1.4, F16). Bei einer Blendenöffnung von F1.4 wäre die Blende sehr weit offen, was zur Folge eine grössere Unschärfe hat. Diese Zahlen sind auf dem Objektiv zu finden. Die Linse bestimmt die durchlässige Lichtmenge und nicht die Blendeöffnung.
Die Bildauflösung gibt die Anzahl Menge einzelner Pixel (Punkte pro Zoll/ dots per inch = dpi) in einem digitalen Bild an. Sie wird bei digitalen Bildern in Megapixel angegeben. 1 Million Pixel entsprechen 1 Megapixel. Die Bildauflösung ergibt sich mit der Pixelanzahl eines Bildes pro Zeile multipliziert mit der Pixelanzahl eines Bildes pro Spalte. Die Bildauflösung wird auch durch die Farbentiefe beeinflusst. Jeder Pixel liefert eine bestimmte Farbinformation. Diese Farbmischung besteht aus dem Farbkonzept RGB = Rot, Grün und Blau.
Herz einer jeder Kamera. Der Bildaufnahmesensor, auch Bildsensor oder Sensor genannt, ersetzt die früher benutze Filmrolle. Der Sensor besteht aus vielen kleinen Pixel.
Bildrauschen ist die Verschlechterung eines Bildes. Dabei sind etliche Farbstiche im Bild zu erkennen. Ursache für das Bildrauschen sind Störpixel in einer Bilddatei. Dabei können Faktoren wie Temperatur, Sensorgrösse und die ISO-Empfindlichkeit wesentliche Auslöser für das Bildrauschen sein.
Der Bildstabilisator ist ein in der Kamera bzw. im Objektiv integriertes System, welches das Bildverwackeln verhindert. Unterdessen ist der Bildstabilisator in jeder Kamera bzw. jedem Objektiv eingebaut. Um das Bildverwackeln zu vermeiden, gibt es eine Faustregel. Man nimmt den Kehrwert der Brennweite als geringste Belichtungszeit z.B. 50mm Brennweite, sollte mindestens eine Belichtungszeit von 1/50 Sek. eingestellt werden.
Bildweite ist der Abstand zwischen einem Bild und der Linse.
Bit ist die Abkürzung für «binary digit», auf Deutsch «Binärziffer». Sie ist die kleinste elektronische Informationseinheit bzw. Speicherdatei des Rechners. Bit besteht aus den Binärzahlen 0 oder 1. Sie entsprechen einem Zustand, zum Beispiel «aus» oder «ein». Wenn mehrere Bits nebeneinanderstehen, z.B. 010110, sind mehrere Zustände möglich (n Bits = 2n Zustände). 8 Bits entsprechen 1 Byte. Der Computer braucht Bits und Bytes um arbeiten zu können. Bit ist für die Datenübertragung und demzufolge für die Geschwindigkeit verantwortlich.
«b» wird bei Bits klein geschrieben. Zum Beispiel: Mb = Megabits. Ein grosses «B» steht für Byte. Zum Beispiel MB = Megabyte.
Der Blitz ist eine nachgestellte Lichtquelle, die in der Kamera integriert ist. Externe Blitzgeräte können zusätzlich als erweiterte Lichtquellen eingesetzt werden.
Die Blitzleitzahl informiert den Fotografen, über die Helligkeit eines Blitzlichts. Je höher die Leitzahl ist, desto heller wird das Blitzlicht. Die Blitzleitzahl gibt an, bei welcher Blende die Motive im richtigen Abstand belichtet werden können.
Die Blitzreichweite gibt die maximal mögliche Entfernung an, mit dem ein Motiv mit dem Blitz belichtet werden kann. Massegebend für diese Messung sind die Leitzahl, die Blendezahl, der ISO und die Reflexionseigenschaften der Umgebung.
Der Blitzschuh ist eine Vorrichtung, die auf praktisch jeder Kamera zu finden ist. Darauf können Kamerazubehören wie Mikrofon, Blitz etc. angebracht werden.
Bohnensack auch bekannt als Gerstensack, ist eine Methode, die früher schon als Stativ Alternative benutzt wurde. Es ist ein Sack der mit Gerstenkörnern bzw. mit Bohnen gefüllt ist. Die Kamera kann auf dem Bohnensack platziert werden.
Bokeh ist japanisch und steht für Bubble / Blubber Effekt. Es ist im deutschen auch als Streulicht, Blendenfleck oder Linsenreflexion bekannt. Ein Bokehpunkt ist ein Streukreis der Lichtquelle, welcher in einem Bild entstehen kann. Mit geringer Blendenöffnung nimmt der Bokeheffekt ab.
Der Abstand zwischen der Linse und dem Sensor wird Brennweite genannt. Ein weit entferntes Motiv kann mithilfe der Brennweite scharf abgebildet werden. Die Brennweite wird in Millimeter angegeben. In der Physik wird die Brennweite mit einem «f» abgekürzt. Um die Brennweite festzulegen bzw. das Verhältnis zu berechnen, gibt es eine Berechnung. Wenn die Brennweite f = 50mm und der Blendendurchmesser 25mm ist, werden beide Zahlen miteinander geteilt 50mm/25mm, welches zum Ergebnis 2 führt. Nun wird das Verhältnis mit der Brennweitenbezeichnung angegeben: f/2. «f» steht für Brennweite und «/» für das Verhältnis.
Bridgekamera, auch Brückenkamera genannt, ist ein Überbrückungsmodel von der Kompaktkamera zur System-/ Spiegelreflexkamera. Im Vergleich zu einer Kompaktkamera hat die Bridgekamera einen grösseren Sensor. Gegenüber einer Vollformat Kamera, wie einer Spiegel– und Systemkamera, ist der Sensor der Bridgekamera jedoch kleiner. Das Objektiv ist nicht absetzbar. Das Zoomobjektiv ist weitreichend verbaut. Es erstreckt sich von einem Weitwinkel– bis zum Teleobjektiv.
Der Bulb-Modus ist in den meisten Kameras integriert. Die Belichtungszeit wird durch wird mit dem Auslöser reguliert. Der Auslöser wird so lange gedrückt, bis das gewünschte Bildergebnis, bzw. die gewünschte Helligkeit erreicht wurde. Es wird also so lange belichtet, bis der Auslöser abgelöst ist. Der Benutzer steuert die Belichtungszeit, die Blende und den ISO-Wert. Um Verwacklungen zu vermeiden, bietet sich dafür ein Fernauslöser und ein Stativ an. Vorwiegend kommt der Bulb-Modus für Abend- und Nachtaufnahmen zum Einsatz.
Byte ist die Masseinheit des Speichers. Es ist für den Speicherplatz verantwortlich. «B» wird bei Bytes grossgeschrieben. Zum Beispiel MB = Megabyte. Nicht zu verwechseln mit dem kleinem «b», welches für Bits steht. Zum Beispiel: Mb = Megabits. Es gibt verschiedene Bytegrössen: Byte, Kilobyte (KB), Megabyte (MB), Gigabyte (GB), Terabyte (TB), Petabyte (PB).
1 Byte = 8 Bits, 1 KB = 1000 Byte, 1 MB = 1000 KB, 1 GB = 1000 MB, 1TB = 1000 GB, 1PB = 1000TB
Hartes Licht wird durch den Diffusor weicher gemacht. Ungünstige Reflexionen und starke Licht-Schatten Kontraste können mithilfe des Diffusors vermieden werden. Oft wird der Diffusor an Blitzgerät angemacht. Dadurch wird das Blitzlicht verstreut und gesteuert.
Beim DNG Bildformat handelt es sich um ein «digitales Negativ». DNG Formate brauchen nicht viel Speicherplatz und sind zudem verlustfrei komprimierbar. Diese Dateien lassen sich gut in Adobe Photoshop, Photoshop Elements oder Lightroom einbinden. Die Bilder im DNG Format können im Originalzustand bearbeitet und ohne Dateiverlust sogar zurückgesetzt werden.
Dodge and Burn sind englische Begriffe für Abwedeln (dodge) und Nachbelichten (burn). Dodge and Burn sind Photoshop Werkzeug, die das Aufhellen und Abdunkeln der Bilder vereinfachen. Lichter, sowie Schatten können ohne Mühe mit Dodge and Burn Werkzeug bearbeitet werden.
dpi ist eine Bildmasseinheit. 24.4 mm entspricht einem Zoll. Je höher der dpi Wert ist, desto genauer und schärfer wird das Bild.
Die Helligkeitsunterschiede einer Bildaufnahme wird als Dynamikumfang bezeichnet.
Einbeinstativ wird überwiegend zur Reduzierung von Bildverwacklung einer Kamerabewegung bei einer längeren Belichtungszeit verwendet. Bei schlechten Lichtverhältnissen, Dämmerungen, Innenaufnahmen oder Nachtaufnahmen kommt das Einbeinstativ zu Gunsten.
Der EV-Wert bestimmt die Zusammensetzung der Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert, um ein präzis belichtetes Bild zu ermöglichen. Dabei wird der ISO-Wert weniger gewichtet.
Farbkorrektur umschreibt den Korrekturprozess eines Bildes, bei dem die Farbe, der Kontrast und die Helligkeit angepasst wird.
Die Farbtemperatur einer Lichtquelle gibt uns Information über die Farbigkeit des auftretenden Lichtes. Sie werden in der Masseinheit Kelvin (K) angegeben. Wichtig zu wissen ist, dass verschiedene Lichtquellen, verschiedene Farbtemperaturen besitzen. Bei der Kamera kann die Farbtemperatur mit der Funktion Weissabgleich reguliert werden. Je kleiner die Kelvinzahl, desto wärmer bzw. oranger wird das Licht. Je höher die Kelvinzahl ist desto kälter bzw. bläulicher wird das Bild. Als neutrale Temperatur zählen das Blitzlicht und das Tageslicht, die bei ca. 5500 Kelvin liegen. Die Kamera erkennt diesen Wert als das «korrekte» weiss.
Mögliche Anzahl Farb- oder Grauwerte in einem Bild. Die Faustregel besagt, je mehr Bits pro Pixel vorhanden sind, desto mehr verschiedene Farben sind darstellbar.
Jede Farbe hat einen eigenen Wert. Dies vereinfacht die konkrete Suche einer Farbe. Der Farbwert gibt Informationen über die Farbzusammensetzung.
Der Fernauslöser ist ein Gerät, welches das Auslösen der Kamera ermöglicht, ohne den Knopf an der Kamera zu bedienen. Er wird oft eingesetzt, um eine Bildverwacklung zu vermeiden.
Der Fokus, auch Brennpunkt genannt, ist ein Punkt, welcher ein Motiv gezielt scharf darstellen kann. Dabei wird zwischen dem Autofokus und dem manuellen Fokus unterschieden.
Fotografie ist griechisch und bedeutet «zeichnen mit Licht». Bei einer Fotografie wird mit einem Gerät, wie einer Kamera, ein Augenblick festgehalten. Dabei ist das Licht ein wesentlicher Faktor.
Beim Freistellen, auch maskieren genannt, wird ein Motiv vom Hintergrund getrennt. Das Freistellen wird oft auch als Effekt durch einer grossen Blendenöffnung erreicht. Der Hintergrund wird unscharf und das Motiv wird vom Hintergrund getrennt. Ein beliebter Effekt Personen vom Hintergrund freizustellen bzw. hervorzuheben.
Als Gegenlicht wird die direkte Lichteinstrahlung in Richtung des Motivs bezeichnet. Sie wird oft als störenden empfunden, dennoch wird sie oft auch als stilistisches Mittel eingesetzt.
Die Gegenlichtblende, auch Streublende genannt, wird auf das Objektiv aufgesetzt, um Streulicht und Blendeflecken bzw. Linsenreflexionen zu vermeiden. Durch das Einsetzen der Gegenlichtblende können bei verschiedensten Belichtungssituationen gute Bildqualität erzielt werden.
GIF, Abkürzung für Graphics Interchange Format, ist ein Grafikformat, welches im Internet und Chats geteilt wird. Die meisten GIFs sind humorvoll. Hierbei handelt es sich um eine animierte Grafik, die in einer Endlosschleife wiedergeben wird.
Der Begriff Goldener Schnitt hat einen mathematisch/ geometrischen Ursprung. Dabei ist grundsätzlich die Aufteilung von Proportionen gemeint. Um den Bildern einen harmonisch und natürlich wirkenden Effekt zu verleihen, stehen die Seiten in bestimmten Grössenverhältnissen zueinander. Es steht nämlich 1/3 zu 2/3. Diese Regel wird auch «Drittelregel» genannt. Bei der Fotografie sollte beachtet werden, dass Motive etwas nach links bzw. rechts versetzt fotografiert werden. Es gibt Ausnahmen, bei dem es durchaus Sinn mach Aufnahmen zentriert aufzunehmen, wie bei Gruppenfotos.
GoPro ist eine kleine Kamera, die wasserdicht, kompakt und robust ist. Mit einem Weitwinkelobjektiv Ausstattung und einer hohen Kameraauflösung können atemberaubende Aufnahmen erzielt werden. à Film und Fotolexikon einbinden
Grafikformat ist ein Bilddateiformat, das Grafikinformationen speichern kann. JPG, PNG, TIFF und GIF sind bekannte Grafikformate.
Der Grauwert bestimmt den Helligkeits- und Intensitätswert eines Bildpunktes. Dieser Wert bestimmt, ob ein Motiv zu hell oder zu dunkel für das menschliche Auge ist.
HDMI, High Definition Multimedia Interface, überträgt über einem Kabel hochauflösende Bild und Ton Signal auf bestimmte Geräte. Die meisten Geräte (TV, Computer, Tablets, Smartphones) verfügen einen HDMI Anschluss. Mit einem HDMI Kabel kann zum Beispiel der Computer an einem Fernsehen angeschlossen und abgespielt werden.
HDR ist eine Rastergrafik. Dabei handelt es sich um Bilder, die Kontrastreich sind und einen hohen Dynamik-Umfang aufweisen. Durch den gleichmässigen Helligkeitsunterschied werden Details im Bild besser ersichtlich.
High Key Aufnahmen bestehen aus einem hohen Weissanteil und helle Farb- oder Grautöne. High Key Fotografie wird vor allem für Menschenfotografie angewendet, aber auch für Landschaftsfotografie, bevorzugt werden Schneelandschaften. In den meisten Fällen wird vor einem hellen Hintergrund ein helles Motiv fotografiert. Das Motiv sollte sich ca. 1.5m vor dem Hintergrundstellen, da das Bild ansonsten überbelichtet wäre. Der helle Hintergrund wird von rechts und links mit je einem Blitz belichtet. Das Motiv wird von links, von vorn und rechts belichtet. Auf diese Weise fallen keine Schatten. Folgend können die Belichtung, Blende und der ISO manuell eingestellt werden.
Histogramm stellt die Häufigkeitsverteilung in einer grafischen Darstellung dar. Häufig werden die Werte in Form von Säulen dargestellt. Es hat eine horizontale x-Achse und eine vertikale y-Achse.
Beim Hochformat ist die Höhe länger, als die Breite. Hochformat Bilder eigenen sich gut, um Höhe und Tiefe zu betonen, zum Beispiel von Bergen, Bäumen oder Gebäuden. Oft wirken diese Bilder eindrucksvoll.
Sensorempfindlichkeit – Der ISO bezeichnet die Sensorempfindlichkeit. Der ISO-Wert ist mit dem Bildaufnahmesensor verbunden. Bei selben Lichtverhältnissen wird das Bild doppelt so hell. Ein ISO-Wert von 200 erzeugt ein doppelt so helles Bild, wie eines mit ISO-Wert 100. Der Sensor gibt die Bilder schlechter wieder, wenn der ISO-Wert zu hoch eingestellt ist. Ein Bildrauschen entsteht. Vor allem erkennbar ist es in den dunklen Bereichen.
Kamera ist die Bezeichnung für ein Foto– und Videoaufnahme Gerät. Sie setzt sich aus einem Kameragehäuse und einem Objektiv zusammen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kameramodelle. Die bekanntesten Kameramarken sind Panasonic Lumix, Sony, Canon, Nikon und Pentax.
Das Kameragehäuse bildet das Hauptgerüst einer Kamera. Grundlegende betriebliche Bauteile, wie Sucher, Blitzlicht, Sensoren bis hin zu den Programmwahlrädchen, sind im Kameragehäuse angelegt. Bridge– sowie Kompaktkameras haben ein bereits integriertes Objektiv. Systemkameras und Spiegelreflexkameras haben hingegen Wechselobjektive, sprich das Objektiv muss vom Benutzer eingesetzt werden. Betrieblich wird die Kamera erst mit einem Objektiv.
Kameramodi sind Arbeitsgrundeinstellungen einer Kamera. Die gängigsten sind P (Programmautomatik), A (aperture priority, Blendenöffnung), S (speed priority, Belichtungszeit), M (manueller Modus). Viele Kameras haben einen Szenemodi. Szenenmodi sind spezielle Grundeinstellungen für spezielle Themen. Dabei handelt es sich um vollautomatische Modis. Für ein gezieltes und benutzerdefiniertes Bildergebnis eignet sich der M (manuelle Modus) am besten.
Kompaktkameras sind oft klein und handlich. Das Objektiv ist fest verbaut bzw. nicht absetzt oder auswechselbar. Sie eigenen sich um einfache Bilder zu machen. Kompaktkameras bieten nicht eine hochauflösende Qualität. Immer mehr werden Kompaktkameras durch Smartphones ersetzt.
Kontrast beschreibt den Unterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle eines Bildes. Kontraste können auf der Kamera und in Video– und Bildbearbeitungsprogramme bearbeitet werden.
Landschaftsfotografie ist ein Genre der Fotografie, die uns die Gelegenheit bietet, die Landschaft mit all ihren Eigenschaften in einem Bild festzuhalten. Die Landschaftsfotografie erfordert Ausdauer und Geduld.
In der Fotografie wird eine Belichtung mit langer Belichtungszeit Langzeitbelichtung genannt. Dabei handelt es sich um Belichtungszeiten die mehrere Sekunden oder sogar mehrere Minuten dauern. Für Langzeitbelichtung wird die Kamera im besten Fall auf ein Stativ montiert. Um jegliche Bildverwacklungen zu vermeiden, ist es von Vorteil einen Fernauslöser zu benutzen.
Die Lichtquelle führt Licht und Helligkeit zu. In der Fotografie wird zwischen der künstlich nachgestellten und vorhandenen Lichtquelle unterschieden. Vorhandene Lichtquellen sind zum Beispiel Sonne oder Tageslicht. Künstlich zugeführte Lichtquelle kann zum Beispiel ein Blitzgerät, Autolicht, Glühbirne etc. sein.
Die Intensität eines abgestrahlten Lichtes nennt man Lichtstärke. Die Lichtstärke ergibt sich aus dem maximalen Durchmesser der Blendenöffnung und der Brennweite des Objektivs.
Die Linse, auch Objektivlinse oder Kameralinse bezeichnet, befindet sich auf dem Objektiv. Sie sammelt das Licht und überträgt es dem Sensor.
Live-View ermöglicht die Bildkompositionen nicht durch den Sucher, sondern auf dem integrierten Display zu betrachten.
Bei Low-Key-Aufnahmen handelt es sich um Aufnahmen, die viele schwarze und dunkle Bildanteile besitzen. Dabei werden Konturen hervorgehoben. Low-Key-Aufnahmen sind eher düster, dunkel und traurig. Das Motiv wird hinter einem dunklen Hintergrund fotografiert. Oft wird dabei nur eine externe Lichtquelle verwendet.
Luminanz bezeichnet den Helligkeitsfaktor einer Farbe. In Bildbearbeitungsprogrammen kann die Luminanz bearbeitet werden. Die Helligkeitsinformationen werden in einem Histogramm dargestellt.
Das Makroobjektiv wurde für Nahaufnahmen geschaffen. Mit dem Makroobjektiv ist es möglich kleine Motive, gross darzustellen. Die Brennweite eines solchen Makroobjektivs liegt zwischen 40 und 200mm.
Der Benutzer bestimmt manuell die Blende, die Belichtungszeit und den ISO-Wert. Der manuelle Modus wird oft von Fotografen bevorzugt, da hier die Einstellungen unmittelbar vom Fotografen vorgenommen werden. Der manuelle Modus wird mit einem «M» gekennzeichnet.
Beim manuellen Fokus wird der Brennpunkt vom Benutzer festgelegt. Motive können hierbei gezielt fokussiert werden.
Moderne Kameras besitzen eine Matrixmessung. Die Matrixmessung, auch Mehrfeldmessung genannt, ist ein Mittel, um die Belichtung zu messen. Sie gilt als die leistungsfähigste und komplexeste Messmethode. Die Matrixmessung erkennt und bewertet verschiedene Farben und Lichtsituationen. Der Autofokus profitiert von der Effizienz der Matrixmessung.
Megapixel ist eine Masseinheit. Ein Megapixel besteht aus eine Million Pixel. Bildauflösung wird in Megapixel angegeben.
Mittenbetonte Integralmessung ist eine Belichtungsmessmethode. Bei der Mittenbetonte Integralmessung wird die gesamte Bildfläche berücksichtigt. Die Suchmitte ist dabei sehr massgebend. Diese Belichtungsmessmethode eignet sich bestens für Nahaufnahmen. Jedoch gibt es bei der mittenbetonten Integralmessung einen Nachteil. Wenn das Hauptmotiv nicht die ganze Fläche bedeckt oder einen zu grossen Kontrast zum Hintergrund aufweist, werden die Messungen nicht genau.
Grafik Design vereint mit Animation ergibt die Motion Graphics. Motion Graphics, auch Motion Design genannt, ist eine audiovisuelle Bildgestaltung. Es ist ein Zusammenspiel von Animation, Illustration, Film und Fotografie. Bei der Filmproduktion essenziel. Eines der bekanntesten Beispiele der Filmproduktion ist der James Bond Intro. Motion Graphics kommt auch für Marketing– und Werbezwecken zum Zuge. Zahlreiche Trailers, Werbespots, Youtube Intros etc. nutzen Motion Graphics als modernes Storytelling Instrument.
Beim Multishot-Verfahren macht die Kamera etliche aufeinanderfolgende Bilder, die zu einer Aufnahme zusammengeführt werden.
Um gute Nachtaufnahmen zu machen, müssen zuerst die Kameraeinstellungen, wie die Belichtungszeit, der ISO und die Blende eingestellt werden. Der ISO-Wert sollte tief sein, um klare detaillierte Aufnahmen zu erreichen. Die Blende sollte weit geöffnet sein, damit viel Licht auf den Sensor fallen kann. Optimale Blende liegt zwischen F9 – F13. Um ein klares und detailreiches Bild zu erhalten, sollte das Bild zwischen 30 Sekunden und 2 Minuten belichtet werden. Mit dem ND-Filter können zusätzliche Blendenstufen verwendet werden.
ND-Filter, auch Neutraldichtefilter und Graufilter genannt, wird auf das Objektiv angemacht. Dadurch wird das eindringende Licht gedämmert. In diesem Zusammenhang bedeutet «Neutral», dass der Filter keine Auswirkung auf die Farbwiedergabe oder Intensität des Bildes haben wird. Vergleichen lässt sich der ND–Filter mit einer Sonnenbrille. Das Fotografieren bei Tageslicht mit dem ND-Filter bietet eine längere Belichtungszeit. Zum Beispiel kann dem fliessenden Wasser einen Nebeleffekt verpasst werden. Der ND-Filter wird auch eingesetzt, wenn das Bild trotz der vorgenommenen Einstellungen zu hell ist.
Jede Kamera braucht ein Objektiv. Sie überträgt das Licht auf den Sensor. Das Objektiv besteht aus mehreren Linsen und besitzt eine Blende, welche die Lichtmenge reguliert. Bei Kompaktkameras ist das Objektiv festverbaut und bei Systemkameras ist sie auswechselbar. Die Brennweite (siehe Brennweite) und die Lichtstärke (grösst mögliche Blende) sind wichtige Eigenschaften eines Objektivs. Es gibt verschiedene Arten von Objektiven: Weitwinkel, Normalbrennweiten und Telebrennweiten. Es gibt auch Superweitwinkel und Supertele, die im Extrembereich verwendet werden. Bei Weitwinkel handelt es sich um ein Objektiv mit wenig Brennweite und einen grossen Blickwinkel. Das Teleobjektiv hat nur einen minimalen Blickwinkel und wird für Nahaufnahmen verwendet.
Okular, auch Kamerasucher oder Sucher genannt, nennt man das kleine Fenster, durch das der Betrachter das Livebild betrachten kann.
Panoramabilder sind meist 360° Aufnahmen. Dabei wird ein breiter Bereich einer Umgebung in einem Bild festgehalten. Um ein hervorragendes Bildergebnis zu erhalten, sollte das Panoramabild mit einem Stativ aufgenommen werden. Belichtungseinstellungen sollten idealerweise manuell vorgenommen werden. Für ein scharfes Panoramabild wird eine hohe Blendenzahl empfohlen. Um nur gewisse Stellen zu betonen, bietet sich eine tiefe Blendenzahl.
Parallaxe, übersetzt Veränderung oder Abweichung, beschreibt die vermeintliche Änderung der Position eines Motives, wenn der Betrachter seine Stellung ändert.
Pixel sind Bildpunkte. Ein Bild besteht aus mehreren solcher Pixel. Jeder einzelne Pixel wiedergibt eine Farbinformation.
Portable Network Graphics (PNG) ist ein Rastergrafik Format. Mit dem PNG-Format können Bilder, im Gegensatz zu JPEG, verlustfrei gespeichert werden. Vor allem Webbilder und -grafiken werden überwiegend im PNG Format abgelegt. Transparente Bilder und Grafiken können mühelos im PNG-Format abgespeichert werden.
Polarisationsfilter, kurz Polfilter, ist ein Objektivfilter, welches zur Vermeidung von unerwünschten Spiegelungen und Lichtreflektionen eingesetzt wird. Mit dem Polarisationsfilter wird das polarisierte bzw. gespaltete Licht eingefangen und das Reflektieren verhindert. Wasserspiegelungen, Spiegelreflektionen, wie zum Beispiel bei Aufnahmen aus dem Zug oder Auto, können mithilfe des Polfilters verhindert werden.
Portraitfotografie sind Aufnahmen von Menschen. Mit der Portraitfotografie will man individuelle Geschichten in einem Bild festhalten.
Pixel per inch (Ppi), auf Deutsch Pixel pro Zoll, ist eine Massangabe für die Bildauflösung einer bestimmten Grösse beim Druck. Dafür wird das amerikanische Längenmass Inch verwendet. Ein Inch entspricht ca. 2.54 cm.
Primärfarben sind die Grundfarben Rot, Gelb und Blau (RGB). Sie sind mit allen anderen Farben mischbar.
Bei der Programmautomatik wird die Blende und die Belichtungszeit bzw. Verschlusszeit von der Kamera festgelegt. Der Benutzer hat oftmals die Möglichkeit manuell auszuwählen, ob er eine offene Blende mit kurzer Verschlusszeit oder eine geschlossene Blende mit langer Verschlusszeit möchte.
Rastergrafiken, auch Pixelgrafiken, sind pixelbasierende Bilddateien. Die Bildgrösse (Höhe und Breite) wird in Pixel angegeben.
«RAW» ist Englisch und bedeutet übersetzt «roh», «unverarbeitet». Das RAW-Format entspricht dem alt bekannten Film Negativen. Es ist also ein digitales Negativ. RAW unterstützt Farb- und Helligkeitswerte im RGB-Farbraum. Ausserdem bietet das RAW-Format höhere Bildqualität und eine verlustfreie Bildbearbeitung.
Der Reflektor ist ein Hilfsmittel, welches das harte Licht reflektiert. Zum Einsatz kommt ein Reflektor meist bei der Portrait– oder Makrofotografie. Schatten können mit dem Reflektor verhindert werden.
Ringblitz ist ein eine Art Blitz, der vor dem Objektiv angebracht wird. Bevorzugt werden Ringblitzaufnahmen für Makro-, Produkt– und im grösseren Rahmen für Porträtfotografie. Das Fotografieren mit einem Ringblitz ermöglicht eine gleichmässige und schattenfreie Belichtung eines Motivs.
Der Schlitzverschluss besteht aus zwei unabhängigen Vorhängen, die aus Stoff oder Kunststoff Lamellen sind. Er befindet sich im Kameragehäuse. Die Belichtungszeit reguliert das Öffnen und Schliessen des Bildsensors. Die Vorhänge dienen zur gleichmässigen Bildbelichtung. Der erste Vorhang öffnet den Bildsensor beim Betätigen des Auslösers. Je nach Belichtungszeit folgt der zweite Vorhang nach und schliesst den Sensor wieder.
Die Bereiche vor und hinter einer scharfen Zone werden Schärfentiefe genannt. Die Blende, die Brennweite, sowie die Entfernung zum Objekt beeinflussen die Schärfentiefe.
Der Selbstauslöser ist ein automatischer Bildauslöser, der nach gewissen Sekunden ein Bild macht. Die Auslösedauer wird manuell vom Benutzer bestimmt. Selbstauslöser eigenen sich gut für Gruppenfotos. Der Benutzer kann Einstellungen auf der Kamera vornehmen, den Selbstauslöser aktiveren und für das Bild posieren.
Spiegellose-Systemkameras sind kompakte und leichte Kameras. Vorteil dieser Kamera ist die Direktheit der Aufnahme und die Kompaktheit der Kamera. Bei der Spiegellosen-Systemkamera ist das End Bild in der finalen Abbildung auf dem Display ersichtlich.
Die Spiegelreflexkamera hat einen eingebauten Spiegel, der sich bei Bildaufnahme hochklappt und danach wieder runterklappt. Der Sucher wird bei dieser Aktion kurz Schwarz.
Die Spotmessung ist eigentlich der Nachfolger der Selektivmessung. Hierbei wird der zu bemessende Bereich in einem kleinen Kreis dargestellt, welcher etwa 2-4% der Sucherfläche bedeckt. Bei Spotmessungen sind die Messungen genau. Vor allem in der Professionellen Fotografie findet diese Messmethode ihren Nutzen. Die Spotmessung in Kombination mit dem Autofokus-Feld ermöglichen eine präzise Belichtung.
Stativ ist eine Kamerahalterung. Mithilfe eines Statives ist eine stabile, wackelfreie Bildaufnahme möglich. Die Auswahl an Stativen ist enorm. Je nach Nutzen wird ein spezielles Stativ benötigt. Hier einige gängige Stative: Ein-, Drei-, Vierbeinstativ, Tischstativ, Klemmstativ, Beutel-/ Bohnensackstativ, Handystativ, Autoscheibenstativ, Schulterstativ, Schwebestativ, Kamerakran etc.
Der Systemblitzschuh befindet sich auf der Kamera. Externe Blitzgeräte oder Mikrofone etc. können am Systemblitzschuh angemacht werden.
Die Systemkamera sind spiegellose Kameras. Abgesehen davon betreibt die Systemkamera ziemlich ähnliche Funktionen, wie andere digital Kameras. Wie die DSLR können die Objektive einer spiegellosen Systemkamera abgesetzt und gewechselt werden.
Das Teleobjektiv ist ein Objektiv, welches eine längere Brennweite und einen kleineren Bildwinkel hat. Mit diesem Objektiv können Detail– oder Grossaufnahmen gemacht werden, sogar in weiter Distanz.
Telezoom ist ein Teleobjektiv, bei dem die Brennweite veränderbar ist. Weit entfernte Motive können mit dem Telezoom versteck und unauffällig fotografiert werden. Vor allem Tier-, Sport- oder Promifotografien werden oft mit einem Telezoom-Objektiv gemacht.
TIFF ist die Kurzform von Tagged Image File Format. Es ist eine Dateiformat von gerasterten Bildern, die zu den ältesten Grafikformaten gehört. Wie PDF und EPS ist auch das TIFF ein Standardformat für den Medienprint.
Wenn ein Gebäude von unten nach oben fotografiert wird, kann das Gebäude so aussehen, als würde es nach hinten fallen. Für solche Aufnahmen eignet sich das Tilt-Shift-Objektiv. Sie ermöglichen eine gerade Aufnahme des Gebäudes. Ausserdem ist mit einem Tilt-Shift-Objektiv die Verstellung von Schärfentiefe möglich. Schärfeebenen können frei reguliert werden, welche Bereiche scharf und welche unscharf abgebildet werden sollen.
Thumbnails sind Vorschaubilder mit einer geringen Dateigrösse. Üblicherweise haben sie eine Grösse von 150×150 Pixel. Sie verbrauchen wenig Speicherplatz und die Ladezeit ist kurz.
Tracking ist eine Funktion, die in den meisten Kameras eingebaut wurde. Mithilfe des Trackings kann im Autofokus Modus ein Motiv in Bewegung, fortlaufend fokussiert werden.
Die Transmission beschreibt die tatsächliche Lichtdurchlässigkeit eines Objektivs. Bei der Berechnung des Transmissionswertes wird nebst der Lichtdurchlässigkeit auch der Lichtverlust des Objektivs berechnet.
Es wird von Unterbelichtung gesprochen, wenn die Belichtungszeit zu gering und folglich das Bild dunkler ist.
UV-Filter dienen zur Linderung der ultravioletten Strahlen. Heutzutage sind UV-Filter in den meisten Kameras bereits eingebaut. Der Kauf eines UV-Filters ist also nicht mehr erforderlich. Die Verwendung trotz des eingebauten Filters, kann zu verschlechterten Bildergebnissen führen.
Verzeichnung wird ein Bildfehler genannt. Hierbei handelt es sich um eine räumliche Veränderung des Abbildungsmassstabes. Oft entstehen Verzeichnungen bei der Anwendung von Zoom-Objektiven. Zum Beispiel tauchen in Weitwinkelbereiche tonnenförmige und im Telebereich kissenförmige Verzerrungen auf. Verzeichnungen kommen unteranderem auch als Effekt zum Nutzen. Zum Beispiel kann dies mit einem Fischaugen-Objektiv erzielt werden.
Vignette lässt sich aus dem französischen übersetzen und bedeutet «Randverzierung, Maskierung». Dabei handelt es sich um die Abschattung der Ecken, bei dem die Bildmitte hervorgehoben wird. Oft ist dies ein ungewollter Effekt. Mögliche Ursachen für die Vignettierung können, externe Filter, wie Polfilter oder ND-Filter sein oder das falsche Einsetzten der Streulichtblende. Die Vignettierung ist nicht immer unerwünscht. Vielfach wird die Vignettierung als künstlerischer Effekt eingesetzt oder in Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeitet.
Der Vollautomatik Modus ist auf den meisten Kameras in Form eines grünen Kamerasymbol abgebildet. Jedoch gibt es Ausnahmen, bei dem sie mit einem «A, Av oder Auto» gekennzeichnet sind. Die Belichtungseinstellungen (Blende, Belichtungszeit, ISO und Blitz) werden von der Kamera vorgenommen. Der max. ISO-Wert kann bei manchen Kameras vom Benutzer definiert werden. Die Kamera versucht das Hauptmotiv zu erkennen und Werte für die Belichtung (Blende, Belichtungszeit, ISO) zu definieren. Im Hauptmenü können benutzerdefinierte Einstellungen zum Vollautomatik Modus eingestellt werden.
Die Sensorgrösse der Vollformatkamera lässt sich mit dem damaligen Kleinbildfilm vergleichen. Ein Film umfasste 24-36 Bilder. Die daraus entstanden Negative hatten die Grösse 24 mm x 36 mm. So hat die digitale Vollformatkamera ihre Grösse 24 mm x 36 mm erhalten. Erst spät, in den 2000er Jahren, wurde die erste Spiegelreflexkamera mit einem Vollformatsensor ausgestattet. Vollformatkameras weisen einige Vorteile auf. Es versichert ein geringes Bildrauchen. Durch hohe Auflösung können detailreiche und dynamische Bilder aufgenommen werden. Zudem werden dank der Sensor Konstruktion mehr Bildinformationen gesichert.
Mit dem Weissabgleich werden weisse Bereiche versucht, möglichst weiss dargestellt zu werden. Dabei sucht sich die Kamera den hellsten Punkt des Bildes aus. Sie reguliert die Farbtemperatur der Aufnahme. Jede Belichtungsart weist eine individuelle Farbtemperatur auf. Der neutrale Wert liegt bei ca. 5500 Kelvin. Nach Ansicht der Kamera entspricht dies dem korrekten Weiss. Werte unter 5500 Kelvin verlaufen ins orange, bzw. das Licht erscheint wärmer. Werte über 5500 Kelvin fliessen ins blaue, bzw. Bilder werden kälter. Weissabgleich kann automatisch, manuell oder durch voreingestellten Kameramodus definiert werden.
Ein Weitwinkelobjektiv ist ein Objekt mit einem grösseren Bildwinkel, grösserer Schärfentiefe und einer kürzeren Brennweite. Bevorzugt werden Weitwinkelobjektive für Landschafts– und Sternenaufnahmen. Mit dem Weitwinkelobjektiv werden Bereiche sichtbar, die über die menschliche Sehkraft hinaus geht.
X-Synchronzeit ist die kürzeste Blitzbelichtungszeit bei geöffnetem Verschluss. Bei der Blitzlichtfotografie ist dies eine wichtige Funktion. Die Verschlusszeit sollte länger als die Synchronzeit sein. Wenn die Verschlusszeit kürzer als die Synchronzeit ist, kann es Bildstörungen herbeiführen. Nur ein Bildausschnitt wäre belichtet und ein hell belichteter Streifen entsteht im Bild.
Zeitautomatik ist ein Kameramodus, der für die gezielte Steuerung der Schärfentiefen eingesetzt wird. Je nach Kamera ist die Zeitautomatik als A oder AV gekennzeichnet. Es wird auch als kreativer Modus bezeichnet. Die Blende ist hierbei das Hauptgestaltungsinstrument. Die Schärfentiefe kann mithilfe der Abblendtaste gesteuert werden. Die Kamera macht eine Belichtungsmessung, wobei die aktuellen Informationen zur Blendenzahl, ISO und Schärfentiefe ersichtlich wird. Dies versichert die optimale Schärfentiefe des Motives zu erreichen. Bei der Zeitautomatik kann die Blende manuell eingestellt werden. Die Kamera wählt dementsprechend die Belichtungszeit. Bevorzugt wird die Zeitautomatik vor allem für Portraitaufnahmen und bei Aufnahmen von Motiven bei flatterigem Hintergrund. Je grösser die Blendenzahl ist, desto grösser ist die Schärfentiefe. Je kleiner die Blendenzahl ist, desto geringer ist auch die Schärfentiefe. Einstellungen wie Belichtungskorrekturen und Bildqualität sollten vor der Aufnahme kontrolliert werden. Die Zeitautomatik konzentriert sich in erster Linie ausschliesslich auf den Blendenwert, die Verschlusszeit und bei einigen Kameratypen auch auf den ISO-Wert.
Der Zentralverschluss ist im Objektiv zwischen den Linsen eingebaut. Dies gehört zu den gängigsten Verschlusskonstruktionsprinzipien einer Kamera. Die Konstruktion eines Zentralverschlusses ist ähnlich aufgebaut, wie die einer Blende.
Zerstreuungskreis wird der Punkt ausserhalb der Fokussierebene genannt. Diese Punkte werden mit zunehmendem Durchmesser als Kreis oder Scheibe dargestellt. Der Fokuspunkt des Lichtes liegt hinter der Bildebene. Die Grösse des Zerstreuungskreises hängt von der Grösse des Bildsensors ab. Je kleiner der Bildsensor ist, desto kleiner wird auch der maximal zulässige Zerstreuungskreis.
Zoom, sowie Brennweite, ist ein wichtiges Gestaltungsmittel der Fotografie. Zoom wird der Vergrösserungsvorgang genannt. Dabei wird ein Bildausschnitt von der realen Grösse vergrössert und detailreicher dargestellt.
Als Zoomfaktor wir die Vergrösserungsleistung eines Zoomobjektives bezeichnet. Damit ist das Verhältnis zwischen der grössten und kleinsten festlegbaren Brennweite gemeint. Der Zoomfaktor wird folgendermassen festgelegt: Endbrennweite : Anfangsbrennweite = Zoomfaktor. Hier ein konkretes Beispiel: Die Anfangsbrennweite beträgt 45 mm und die Endbrennweite 450 mm. Somit gilt hier ein Zoomfaktor hier das 10-fache.
Zoomobjektive sind ausgestattet mit einer beweglichen Linse und veränderbaren Brennweiten. Motive können mit dem Zoom näher herangeholt werden. Die gängigsten Zoomtypen sind Weitwinkelzooms, Telezooms und Superzooms. Der Nachteil beim groben Zoomen liegt bei der Bildqualität– und Lichtstärkenverlust.
Der Zwischenring wird zwischen dem Objektiv und dem Kameragehäuse eingesetzt. Er vergrössert die Bildweite des Objektivs. Zwischenringe sind preisgünstige Alternativen für Makro–Objektive. Jedoch können durch Zwischenringe Lichtverluste entstehen.